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Vision For Sports
Wissenschaftlich fundierte Überprüfung von Wahrnehmungs- und Blickfunktionen
 

Der zeitliche Aspekt des Sehens wurde wissenschaftlich untersucht


Die Augenmuskeln zählen zu den aktivsten Muskeln des Körpers. In einer Sekunde werden zwischen 3-5 Blicksprünge ausgeführt und das ohne Pause von der Geburt an bis zum Tod. Selbst im Schlaf und bei geschlossenen Augen dauern diese Bewegung an. Ein durchschnittlicher Blicksprung bewegt sich zwischen 15 und 20 Grad, beim Lesen werden Blicksprünge von ca. 4 Grad ausgeführt (zur praktischen Verdeutlichung: ein Blicksprung von einem Grad entspricht bei einem mittleren (Bildschirm-)Abstand von 57 cm einer Bewegung von 1 cm [auf dem Bildschirm]). Pro Tag entspräche das bei 354.600 Blicksprüngen [4 Sakkaden /Sekunde] einer zurückgelegten Entfernung von 13,824 km [bei einer durchschnittlichen Sakkaden-Amplitude von 4 Grad und dem hypothetischen Abstand von 57 cm]! Dass diese Bewegungen stetig zuverlässig erbracht werden, verdanken wir der unermüdlichen Leistung des Gehirns.

Die Zuverlässigkeit der Blicksteuerung lässt sich mittlerweile quantitativ in verschiedenen standardisierten Tests erfassen und durch ein spezifisches Blicktraining in diversen Unterfunktionen verbessern.

Dabei handelt es sich nicht um ein Training der Augenmuskeln, sondern der visuelle Verarbeitung, d.h. es geht um eine spezifische Verbesserung von Gehirnleistungen.

Gerade bei Ballspielen (Fußball, Tennis, Handball etc.) geht es darum, Bewegungen schneller zu erfassen als der Gegner. Hier kommt das dynamische Sehen und die visuelle Simultanerfassung mit ins Spiel.

Bei höchsten sportlichen Anforderungen werden der Funktion des dynamische Sehens Spitzenleistungen abverlangt. Aber die wenigsten Sportler sind sich dessen bewusst, weil Augenbewegungen in den meisten Fällen „unbewusst“, d.h. scheinbar „automatisch“ ausgelöst werden.

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